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08.10.2017 21:36
Straubing siegt bei den Frauen – Dachau überrascht bei den Männern im Bayerischen Pokalfinale

NawaRo Straubing (schwarz) setzte sich im Bayerischen Pokalfinale gegen die AllgäuStrom Volleys Sonthofen durch (Foto: Kettenbohrer).

Dachaus junge Wilde freuten sich riesig über ihren Coup gegen Zweitligameister Eltmann (Foto: Kettenbohrer).

Die neuen Bayerischen Pokalsieger kommen aus Niederbayern und Oberbayern. Während bei den Frauen mit NawaRo Straubing der Titelverteidiger erneut die Nase vorn hatte gelang dem jungen Drittliga-Team des ASV Dachau eine kleine Sensation im Männerfinale.

Bei den Frauen stand zunächst ein Halbfinale an. In diesem kämpften die Bezirksliga-Spielerinnen vom ASV Schwend (Oberpfalz) zwar tapfer, hatten aber keine Chance gegen den Zweitligisten AllgäuStrom Volleys Sonthofen (0:2; 3:25, 9:25). Somit kam es zum Finale zwischen den beiden Zweitliga-Spitzenteams AllgäuStrom Volleys Sonthofen und NawaRo Straubing. Diese boten den Zuschauern in der Bayernwerk-Arena in Unterhaching ein packendes Match, in dem mit NawaRo Straubing das bereits besser eingespielte Team als Sieger vom Platz ging (2:0; 26:24, 25:22). „Wir sind noch nicht so Recht im Fluss“, konstatierte nach der Partie Sonthofens Trainer Andreas Wilhelm. „Straubing hat verdient gewonnen.“ NawaRo Coach Frank ist sich dessen bewusst und freut sich bereits auf den Vergleich in der Liga in drei Wochen: „Ich bin mir sicher, das wird ein enges und fantastisches Spiel im Allgäu.“ Das Pokalfinale selbst empfand Frank als eine tolle Sache: „Es ist gut, dass Männer und Frauen am gleichen Ort spielen. So kann man ein schönes Event zaubern. Das war Werbung für Volleyball in Bayern.“

Dachau Überraschungssieger

Bei den Männern fand das vermeintliche Finale der beiden Zweitligisten TSV Unterhaching und Oshino Volleys Eltmann bereits im Halbfinale statt. Das Los wollte es, dass die Zweitligisten bereits in Runde eins aufeinandertrafen. Die Eltmänner zeigten dabei eine konzentrierte und in entscheidenden Phasen abgezockte Leistung und gewannen mit 2:0 (25:21, 25:17). Drittligist ASV Dachau setzte sich parallel gegen den Bayernligisten SC Memmelsdorf mit 2:0 durch (25:22, 25:20). Danach glaubten viele, der Weg ins DVV-Pokal-Achtelfinale sei aus Sicht der Franken bereits geebnet. Doch sie machten die Rechnung ohne die jungen Wilden vom ASV Dachau. Diese hatten am Samstag beim 3:0 Erfolg gegen Dresden in der Liga Selbstvertrauen getankt und gingen mit viel Power ins Finale. Eltmann selbst fand zu keiner Phase der Partie zu seiner Leistung. So gelang dem ASV Dachau die Sensation. Das Team von Trainer Dominic von Känel siegte mit 2:0 (25:20, 25:23). „Das war eine bemerkenswerte Leistung wie meine Jungs gegen Eltmann gespielt haben“, freute sich von Känel. „Das ist echt der Wahnsinn. Wir werden heute sicher noch feiern.“ Die Feier wird in Eltmann ausfallen. Dessen Coach Milan Maric war mit der Leistung seines Teams nicht zufrieden und gratulierte dem Sieger: „Dachau hat heute mit viel mehr Mut gespielt als wir. Bei uns hat die Motivation nicht gepasst. Wir haben das Spiel zu leichtgenommen und Dachau hat das ausgenutzt.“

Bei der Siegerehrung erklärte BVV Vizepräsident Christoph Schieder darüber, dass so viele junge Spielerinnen und Spieler auf dem Feld gestanden habe: „Dass mit Dachau eine junge Truppe am Ende ganz oben steht ist eine tolle Sache. Aber auch das Niveau des Damenfinales hat mich begeistert“, so Schieder. „Vor allem Dingen war zu sehen, dass Straubing mit vielen jungen Spielerinnen verdient gewonnen hat. Das zeigt auch, dass die Stützpunktplanungen im BVV Früchte tragen.“

Kategorie: BVV-News

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