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11.10.2017 15:03
Saisonstart in der 1. Volleyball Bundesliga – diese Ziele haben sich die bayerischen Vertreter gesteckt

Rote Raben Vilsbiburg (Foto: Philip Reichwein)

TSV Herrsching (Foto: GCDW)

Hypo Tirol Alpenvolleys Haching (Foto: Christian Forcher)

Am kommenden Wochenende startet auch die 1. Volleyball Bundesliga ihren Spielbetrieb. Mit dabei sind in dieser Saison drei bayerische Teams. Als erster müssen die Hypo Tirol Alpenvolleys Haching am Sonntag in Friedrichshafen ans Netz. Am Mittwoch folgen dann der TSV Herrsching (in Berlin) und die Roten Raben Vilsbiburg.

Die Saison beginnt für die Roten Raben Vilsbiburg die Saison in der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen gleich mit einem echten Hammer. Es geht gegen den amtierenden Meister Schweriner SC. Das Spiel ist zugleich das erste Live-Spiel im Free-TV. Die Partie wird ab 19 Uhr von Sport1 übertragen. Die Ziele der Roten Raben kommen diesem Event sehr nahe. In dieser Saison soll nicht, wie im Vorjahr bereits im Viertelfinale Schluss sein. Um das Ziel zu erreichen hat Manager André Wehnert mit Timo Lippuner einen neuen Coach an die Vils gelotst. Zudem gelang es mit Jennifer Pettke und Leonie Schwertmann zwei weitere deutsche Nationalspielerinnen zu den Raben zu locken. „Wir wollen in der Bundesliga an die Top-3 anschließen und im Pokal eine Runde weiterkommen als in der Vorsaison“, formuliert Manager Wehnert ehrgeizige Ziele.

Bei den Männern sind in dieser Saison wieder zwei bayerische Vertreter aktiv. Bei beiden darf man gespannt sein wohin die Reise geht. Der TSV Herrsching hat vor seiner vierten Erstligasaison einen Umbruch vollzogen. Neben den drei deutschen Youngsters Martin Krüger, Christoph Marks und Tim Peter, die ein große Perspektive haben und auch längerfristig an den Verein gebunden werden sollen, konnte mit Michal Sladecek ein absoluter Top-Mann aus der polnischen Plusliga geholt werden. Er soll mit seiner Erfahrung auf der Zuspiel-Position das Team führen. Außerdem gibt es zwei neue Mittelblocker: Andre Brown aus Kanada, den besten Blocker der Finnischen Liga der Vorsaison, sowie den 2,05 Meter großen Wilhelm Nilsson aus Schweden. „Wir sind ziemlich neu aufgestellt und neues Team heißt immer auch ein wenig Wundertüte. Nach einer richtig guten Saison 2016/2017 werden wir natürlich alles daransetzen, diese Leistung zu bestätigen. Wobei es in erster Linie darum geht, dass sich dieses neu formierte Team findet und gut einspielt“, sagt Cheftrainer Max Hauser, der mit Sepp Wolf einen neuen Co-Trainer an seiner Seite hat.

Der zweite Club mit bayerischer Couleur sind die Hypo Tirol Alpenvolleys Haching, welche in Innsbruck und in Unterhaching ihre Heimspiele austragen werden. Sie sind eines der spannendsten Projekte im deutschen Volleyball – und eines mit historischer Dimension. Denn zum ersten Mal überhaupt startet ein Team mit der neu eingeführten Wildcard in der Volleyball Bundesliga, darüber hinaus ist das Team ein deutsch-österreichischer Zusammenschluss: Der ehemalige Spitzenclub TSV Unterhaching verschmilzt mit Österreichs Volleyball-Branchenführer aus Innsbruck. Sieben der zehn Hauptrunden-Heimspielen tragen die Alpenvolleys in Innsbruck aus, drei werden in Unterhaching ausgespielt. „Das Projekt ist vorerst für drei Jahre angelegt, in der ersten Saison peilen wir Platz fünf an – wollen aber unbedingt ab nächster Saison international spielen. In welchem Wettbewerb spielt dabei keine Rolle“, sagt Alpenvolleys-Manager Hannes Kronthaler. Cheftrainer Stefan Chrtiansky hat sechs Spieler aus dem Hypo Tirol-Aufgebot der abgelaufenen Saison im Kader, der Rest ist neu und international breit aufgestellt: Die insgesamt zwölf Spieler kommen aus sieben verschiedenen Nationen.

Kategorie: BVV-News

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